Herzliche Einladung !

19. Endosonographietag Berlin-Brandenburg

Für viele von uns ist der Endosonographietag zu einer wichtigen wissenschaftlichen Veranstaltung geworden, die Orientierung in einer von hoher Innovationskraft getriebenen Methode bietet. Auch 2019 laden wir sie wieder herzlich nach Berlin ein !


Paolo Giorgio Arcidiacono ist in diesem Jahr unser europäischer Gastreferent, und was für einer! Italien ist sicherlich eines der Schrittmacherländer in der Endosonographie, und Paolo kennen Sie vielleicht von Live-Demonstrationen bei großen Kongressen, aber auch als Autor zahlreicher Publikationen. Er wird uns über eine innovative Technik berichten, deren klinischer Stellenwert sicherlich noch nicht ausreichend zu bewerten ist – die endosonographische Radiofrequenzablation von Pankreasneoplasien.


Zum Profi werden bedeutet, vor Besteigen der Gipfel auch durch Täler zu gehen. Bei „Lernen von den Profis“ berichtet uns diesmal mit Christian Jürgensen ein Lokalmatador über seine größten Enttäuschungen, aber auch über seine schönsten Erfahrungen.


Die Referenten- und Themenliste – sie werden es lesen – garantiert noch viele weitere Höhepunkte dieses herbstlichen Samstags. Von Basics bis hin zu etwas exotischen diagnostischen und therapeutischen
Herausforderungen reicht das Programm.


Und weil wir nicht jedes aktuelle Thema in einem Vortrag umfassend beleuchten können, haben wir wieder für Sie einen Rückblick auf die endosonographischen Literatur-Highlights des zurückliegenden Jahres zusammengestellt.


Zum fünften Mal laden wir die pflegerische Assistenz zu einem Parallel-Programm ein. Ermutigen Sie doch bitte Ihre Pflegekräfte, dieses einmalige Fortbildungsangebot zu nutzen und Sie ins Berliner Zentrum
(der Endosonographie) zu begleiten! Wir freuen uns auf Sie!

 

Das aktuelle Programm finden Sie hier ...

Programm 19. Endosonographietag Berlin-Brandenburg
2019.pdf
PDF-Dokument [479.6 KB]

Jan Janssen

1961 - 2019

Lieber Jan,

wir sind sehr traurig über Deinen Tod am 16. Mai 2019. Wir können es nicht fassen, dass wir Dich nicht mehr als lieben Freund und Kollegen, als geradlinigen, bescheidenen und klugen Menschen, als begeisterten Musiker, als empathischen Arzt mit großer Zuneigung zu seinen Patienten und als kritischen Wissenschaftler treffen können.

Wir haben Dich insbesondere über die Endosonographie kennen und schätzen gelernt. Du hast viel für diese Methode getan, erfolgreich geforscht, mit viel Hingabe Dein Wissen weitergegeben, und vor allem warst Du als Arzt und Endosonographiker immer ganz nahe bei Deinen Patienten. Gerne denken wir zurück an Deinen Vortrag beim Endosonographietag 2017 in Berlin: „Jans schönste Fälle“ – es waren nicht nur die schönsten, sondern auch die schwierigsten und die weniger erfolgreichen Fälle, die Du mit uns geteilt hast.

Wir hatten gemeinsam noch viel vor, auch in diesem Jahr: Wir wollten in Lübeck gemeinsam mit Dir den Endosonographiekurs gestalten und Dich in Berlin beim Endosonographietag treffen. Wir haben uns auf diese Gelegenheiten gefreut, nicht nur gemeinsam Wissen weiterzugeben, Erfahrungen auszutauschen, sondern uns auch mit Dir über die schönen Seiten ebenso wie über die Irrungen und Wirrungen der Medizin austauschen. Diese Gespräche waren immer von einer pointierten Geradlinigkeit, die viele von uns auf das Wesentliche erden konnte. Das bist Du gewesen, dafür sind wir Dir dankbar.

Für jeden von uns war es eine Freude, wenn wir wussten, dass wir Dich auf einer Veranstaltung in Deutschland treffen würden. Wir sind zutiefst traurig, dass es diese Gelegenheiten zum Gedankenaustausch, zum gemeinsam Arbeiten nun nicht mehr geben wird.

 

Lieber Jan, Du wirst uns fehlen.

 

In Gedanken sind wir bei Dir und bei Deiner Familie, über die Du immer mit so großer Liebe und leuchtenden Augen gesprochen hast.

 

Wir sind Dir dankbar, dass wir ein Stück Weg auf dieser Erde gemeinsam mit Dir gehen durften und uns dabei immer Deiner Freundschaft und Zuneigung gewiss sein konnten.

 

Deine

Stefan Kahl, Christian Jenssen, Siegbert Faiss

Jan Janssen †

Wir vermissen Dich...

Eike Burmester, Lübeck

Ich kenne Jan nun seit den ersten Schritten der Endosonographie Anfang der 90er Jahre. Er war mir ein treuer, kollegialer Freund mit hohem medizinischen Sachverstand und tiefer menschlicher Fürsorge. Vor ein paar Monaten hat er mir noch freudig zum EUS-Workshop in Lübeck zugesagt und ich sehe noch sein Lachen bei dem Essen im Wullenwever, was er immer so genossen hat. Der Workshop im November wird mir ohne ihn sehr schwer fallen! Paßt auf Euch auf!

 

Uwe Will, Gera

Jans Tod läßt uns wieder mal über Sinn und Unsinn des täglichen Gerangels nachdenken – Jan war ein guter Freund und hat auch meine ersten EUS-Tage Anfang der 90er damals noch in Jena und auch noch in Gera mit unterstützt – ich habe mich wie ihr alle auf Lübeck gefreut, weil ich wusste, ihn dort treffen zu dürfen.

 

Michael Hocke, Meiningen

Jans Tod ist eine Katastrophe... Ich bin total geschockt.

 

Christoph Dietrich, Bad Mergentheim

Das ist unfassbar traurig. Lasst uns Jan in gutem Gedenken ehren.

 

Stephan Hollerbach, Celle

Ich bin sehr traurig und geschockt – habe mit Jan noch kürzlich einen sehr netten Abend bei der DGE-BV genossen…Wir stehen ohnehin etwas enger im Kontakt, da wir beide als Geiger im steten „Wettstreit“ lagen, wer gerade die heftigeren Stücke drauf hat(te) ! There is a good life outside endoscopy and gastro.

 

19. Endosonographietag Berlin-Brandenburg

23.11.2019 - MARITIM proArte Hotel, Berlin, Friedrichstraße

Den 19. Endosonographietag Berlin Brandenburg widmen wir unserem Kollegen und guten Freund Jan Janssen, der im Mai 2019 unerwartet verstorben ist und eine unfaßbare und große Lücke in unserer Gemeinschaft aber auch in unseren Herzen hinterläßt.

 

46. Kongress der DGE-BV in Mannheim

Das ewig junge Thema der "optimalen" endosonographischen Feinnadelpunktion

Mannheim, 18. März 2016 (-stk)

 

Es war ein spannendes Endosonographiesymposium in Mannheim. Wieder ging es um die Frage der optimalen endosongraphischen Feinnadelpunktion, diesmal unter der Überschrift, ob „wirklich viele Wege nach Rom führen“.  Eine Antwort auf die Frage gab es auch in Mannheim wieder nicht; und bis nach Rom sind wir auch nicht gekommen.

Christian Jenssen und Jan Janssen moderierten das EUS-Symposium auf dem DGE-BV-Kongreß in Mannheim.

Aktuelle Umfrage

Die phlegmonöse Gastritis - selten und wenig charakterisiert

Die phlegmonöse Gastritis ist ein aufgrund ihrer Seltenheit wenig diagnostiziertes Krankheitsbild. Christian Jenssen und Christoph Kaiser haben gemeinsam bisher vier  Fälle gesehen und jeweils einen sonographischen und endosonographischen Befund erhoben. Die Befunde scheinen relativ charakteristisch und ähnlich, aber weitere gut dokumentierte Fälle sind erforderlich, um typische Diagnosekriterien definieren zu können.

 

Die Endosonographiclubs Berlin-Brandenburg und München bitten Sie daher um Ihre Mitarbeit! Füllen Sie bitte untenstehenden Fragebogen aus.

 

Fragebogen zur phlegmonösen Gastritis
Umfrage_phlegmonöse Gastritis.pdf
PDF-Dokument [78.5 KB]

Endosonographieclub Mecklenburg-Vorpommern

Uwe Gottschalk ist im Norden angekommen!

Wenn man Uwe Gottschalk über seine neue Wirkungsstätte in Neubrandenburg, im Nordosten der Bundesrepublik, schwärmen hört, wird man von der Begeisterung schnell angesteckt: Weites Land in schöner Landschaft, ein Krankenhaus mit einer exquisiten Ausstattung nicht nur, aber auch, in der Endoskopie, viele Patienten und engagierte Mitarbeiter und Kollegen in ganz Mecklenburg-Vorpommern – das sind die Eckpfeiler auf denen er an seiner neuen Wirkungsstätte ruht. Im Dietrich Bonhoeffer Klinikum in Neubrandenburg – und damit im Norden – ist Uwe Gottschalk wirklich nach sehr kurzer Zeit angekommen. Und er beginnt sofort auch zu gestalten, viele Ideen hat er dazu aus Berlin mitgebracht.

Neuestes Kind: Ein Endosonographieclub Mecklenburg-Vorpommern soll entstehen. Als der EUS-Club Berlin – Brandenburg vor mehr als 15 Jahren gegründet wurde, geschah dies auf Betreiben von Siegbert Faiss (jetzt Chefarzt im  Asklepios Klinikum Barmbeck in Hamburg), Christian Jenssen (Chefarzt im Krankenhaus Märkisch-Oderland in Straußberg und Wriezen) und Uwe Gottschalk (jetzt Chefarzt im der Klinik für Innere Medizin I im Dietrich Bonhoeffer Klinikum in Neubrandenburg).

„Ziel war es damals in Berlin, eine Plattform zu schaffen, auf der wir unkompliziert unsere Problembefunde besprechen konnten“, berichtet Uwe Gottschalk. „Außerdem sollte für Kollegen, die neu in die Endosonographie einstiegen, eine Hilfe zur Bewältigung der steilen Lernkurve angeboten werden.“

Daß sich dies bis heute bewährt, findet seinen Ausdruck nicht nur darin, daß es den Endosonographieclub Berlin-Brandenburg noch immer gibt, sondern vor allem in der Tatsache, daß der seither jährlich stattfindende Endosonographie-Tag Berlin-Brandenburg heute die Endosonographieveranstaltung in der Bundesrepublik Deutschland ist.

Zurück zu Uwe Gottschalk und seiner Idee, eine solche Vereinigung auch in Mecklenburg Vorpommern zu gründen: „Da in Mecklenburg-Vorpommern mehrere Kollegen planen, den Schritt in die Endosonographie zu gehen“, berichtet Uwe Gottschalk, „wollen wir in unserem nördlichen Bundesland gerne eine analoge Struktur wie in Berlin-Brandenburg aufbauen.“

Das erste Treffen dazu soll am 7. Juni 2016 im Seeschloss Schorssow stattfinden.

Interessierte Teilnehmer sind herzlich eingeladen zu kommen, aber auch eigene Bilder, Videosequenzen und Befunde mitzubringen, damit sie diskutiert werden können. Bei diesem ersten Schritt soll das weitere Vorgehen besprochen werden: Braucht der Endosonographieclub eine eigene Website, wie soll die Zusammenarbeit organisiert werden und – nicht zuletzt – soll es einen eigenen Endosonographietag Mecklenburg-Vorpommern geben, oder ist eine Kooperation mit Berlin-Brandenburg sinnvoller.

Für Endoskopie-Assistenzpersonal

Aktuelle Literatur für Endoskopieassistenzpersonal

Von Christian Jenssen und Birgit Lucke

 

Beiträge zu speziellen Themen der Endosonographie bei ENDOSKOPIE heute (Thieme Verlag).

Diverse interessante Themen - speziell für Endoskopieassistenzpersonal - werden anschaulich und fundiert behandelt.

Links zu den Volltext-Beiträgen auf unserer Literaturseite...

EUS-Feinnadelpunktion: Einführung und Anleitung für die praktische Arbeit

Die Idee, aus der Sicht der Endoskopieassistenz die Schwerpunkte der Endosonographie des oberen Gastrointestinaltraktes zu beschreiben und dabei die personellen Anforderungen sowie die Vorbereitung und Durchführung der endosonographischen Feinnadelpunktion in den Mittelpunkt zu stellen, entstand aus der Beobachtung, dass dieses Thema ungeachtet der zunehmenden Verbreitung dieser Methoden und des daraus resultierenden hohen Informationsbedarfes.

 

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Aktuelle Literaturübersicht: Endosonographiebücher

  

Die Endosonographie ist sicherlich die komplexeste Methode der Endoskopie, der Weg zum Experten ist steinig und mühevoll. Entscheidende Voraussetzung für das Erlernen der Methode und die Entwicklung zum Experten sind sicherlich gute Lehrbücher. Die uns bekannten aktuellen deutsch- und englischsprachigen Lehrbücher werden in dieser Übersicht kurz vorgestellt.

Die Auswahl müssen Sie selbst treffen – manchmal ist es sogar sinnvoll, nicht nur ein Buch im Schrank zu haben ...